29/08/2025 0 Kommentare
Auf zu neuen Ufern
Auf zu neuen Ufern
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Auf zu neuen Ufern
Was gibt es Neues im Nachbarschaftsraum?
Bereits am 16. Februar fand das erste Treffen für die Gestaltung des neuen, großen Nachbarschaftsraumes statt. Im Gemeindehaus von Herbornseelbach haben sich Vertreter aus allen Kirchenvorständen mit ihren sieben Pfarrern zur Vorstellungsrunde zusammengefunden und den Stand bisheriger Kooperationen (Konfiarbeit, Verwaltung, Gottesdienste) ausgetauscht.
Besonders wichtig ist uns vertrauensvolles Miteinander, damit zukünftig ein gemeinsames Selbstverständnis, ein gemeinsames Kirchenbild erwachsen kann. So kamen wir am 19. März zum ersten „KV-Dinner for one“ im Burger Gemeindehaus zusammen, haben Selbstgemachtes verdrückt (Herzlichen Dank allen Köchinnen und Köchen!), uns näher kennengelernt und wirklich viel Spaß gehabt. Das Pfarrteam hat locker durch den Abend geführt und mit „Die Pfaffen rasen durch den Wald“ von Duo Camillo für Stimmung gesorgt.
Auf der konstituierenden Sitzung der Steuerungsgruppe Herborn-WIMS am 29. März wurde Bernfried Meurer (Bicken) zum Vorsitzen-den gewählt, Pfr. Martin Slenczka (Herbornseelbach) zu dessen Stellvertreter. Die Steuerungsgruppe umfasst neben den Pfarrpersonen maximal zwei gewählte Mitglieder der einzelnen Kirchenvorstände. Kirchengemeinden, die mehrere Orte einschließen, können für jeden Ort eine Person entsenden. Die Zusammenarbeit der einzelnen Kirchengemeinden wollen wir in einer schriftlichen Vereinbarung des Nachbarschaftsraumes regeln. Der Entwurf dieser Vereinbarung wurde in der Steuerungsgruppe diskutiert und anschließend den einzelnen Kirchenvorständen zur Beschlussfassung vorgelegt. Genau so will die Steuerungsgruppe arbeiten: Informationen aufbereiten, Themen diskutieren und Beschlussvorlagen in die Kirchenvorstandssitzungen geben. Auch die Kirchenvorstände können und sollen Wün-sche und Ideen in die Steuerungsgruppe geben.
Seit Ostern nehmen wir uns in den Gottesdiensten als Gemeinden mit konkreten Fürbittenanliegen gegenseitig ins Gebet - Gemeinde betet für Gemeinde. So schauen wir gemeinsam mit unseren Gemeindemitgliedern auf die besonderen Herausforderungen und Chancen in jeder einzelnen Kirchengemeinde unseres Nachbarschaftsraumes.
Spätestens bis zum 30. Juni 2026 muss die Rechtsform des Herborn-WIMS-Raumes festgelegt worden sein. Wir hatten das Glück, Herrn Oberkirchenrat Jo Hanns Lehmann aus Darmstadt für eine Informationsveranstaltung über die möglichen Formen der Zusammenarbeit gewinnen zu können. So erfuhren wir am 4. Mai im Gemeindehaus Herbornseelbach, dass auch kombinierte Rechtsformen im Nachbarschaftsraum zu vereinbaren seien. Folglich kann eine für jede Region maßgeschneiderte Lösung gefunden werden.
Nun liegt es zunächst in der Hand der sieben einzelnen Kirchenvor-stände, sich Gedanken über geeignete rechtliche Strukturen für ihre Kirchengemeinden zu machen. Wir 64 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher sind engagiert unterwegs und möchten in den not-wendigen Umstrukturierungen auch neue Chancen ergreifen.
Sprecht uns gerne jederzeit an, wenn ihr in der Zeit bis zum nächsten Gemeindebrief mehr erfahren möchtet.

Pfarrrteam Herborn-WIMS
v.l.: Konrad Schullerus, Andree Best, Roland Friedrich, Sonja Oppermann, Claudia Sattler, Martin Slenczka (es fehlt: Jelena Wegner)
Text und Foto: Katja Wendel (KV Ballersbach)
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